Externe: Frieden - 15.11.05

Ein gerechter Friede ist möglich - Argumentationshilfe zur Friedensarbeit

Von: Evangelische Kirche im Rheinland

Die Argumentationshilfe verweist auf den GHI-Vorstandsbeschluss "Gerechter Friede statt 'gerechter' Kriege" (auf S. 28)

Coverbild der Argumentationshilfe

 

Aus dem Vorwort:

"Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat im Januar 2004 die Erarbeitung dieser Argumentationshilfe zur Friedensarbeit in Auftrag gegeben. Im Sinne einer methodischen und didaktischen Hilfestellung stellt sie die wesentlichen Fragen der aktuellen friedensethischen Diskussion dar und fördert das Verständnis für einen gerechten Frieden.

Oft erlebe ich, dass Menschen angesichts von ernsten Krisen und gewaltförmigen Konflikten an der Durchsetzung von Frieden und Gerechtigkeit zweifeln. Umso wichtiger ist es, die Möglichkeiten der präventiven und deeskalierenden Arbeit in Krisensituationen sowie der gewaltfreien Bearbeitung von Konflikten – sie ist oft nur wenig bekannt – in dieser Argumentationshilfe zu entfalten. Außerdem nimmt sie die Diskussion im Bereich der Kirchen und der konziliaren Gruppen auf. Sie setzt sie in Beziehung zu Diskursen der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten, nimmt Bezug auf friedensethische Beschlüsse unserer Kirche seit 1993 und knüpft ausdrücklich bei der Zwischenbilanz „Friedensethik in der Bewährung“ der Evangelischen Kirche in Deutschland aus dem Jahr 2001 an, indem sie die dort vorgestellten Themen und Positionen weiterentwickelt. Sie wirbt für Gewaltfreiheit als Prima Ratio, also als vorrangiges Mittel zur Vermeidung und Bearbeitung von gewaltförmigen Konflikten, und entfaltet das Leitbild des gerechten Friedens neu."