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Veranstaltungen - 20.11.05

OneWorld Medienfest zum Thema Menschenrechte

Sonntag, 20.11.2005 19 Uhr im Arsenal-Kino am Potsdamer Platz im Sony Center, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Montag, 21.11.2005 18:30 Uhr im Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin

Die Gustav Heinemann-Initiative zeigt am 20.11. 2005 und 21.11.2005 als Partnerorganisation auf dem OneWorld Medienfest zum Thema Menschenrechte den amerikanischen Independentfilm "One".

Was ist der Sinn des Lebens? Was passiert wenn wir gestorben sind? Beschreiben sie Gott! Wann ist Krieg gerechtfertigt? Wie sollten wir auf Aggression und Terrorismus reagieren?

,ONE - der Film'

dokumentiert anhand dieser grundlegenden Fragen menschlichen Lebens verschiedenste Positionen und Lebensentwürfe - und verführt so zu der Erkenntnis, dass wir uns, trotz aller Unterschiede, im Grunde doch sehr ähnlich sind.

Angefangen hat alles ganz klein: Im Frühling 2002 wachte Ward Powers eines Nachts mit der Idee auf, einen Film zu machen, der zeigen sollte, dass alle Menschen letztlich miteinander "verbunden" sind. Ein Film, der vermitteln sollte, dass wir alle "Eins" sind, "One". Die Sache hatte nur einen kleinen Haken: Powers ist Rechtsanwalt aus der Nähe von Detroit, der noch nie eine Kamera in der Hand gehalten und vom Filmemachen keine Ahnung hatte. Mit amerikanischem Elan bestellte er sich eine Videokamera aus dem Katalog und begann eine zweijährige Odysse, die sein Leben komplett verändern sollte: Am Anfang bat er seine Familie und Freunde um ,Mitarbeit', doch der Film schien ein Eigenleben zu entwickeln und bald kam Hilfe aus allen Richtungen.

Die Idee und der Fragenkatalog des Films öffneten Türen zu bekannten spirituellen Führern oder Wissenschaftlern wie Thich Nhat Hahn, Robert Thurman, Riane Eisler, Ram Dass oder Deepak Chopra. Ward Powers stellte Christen, Hindus, Buddhisten, Obdachlosen, Sufis, Muslimen, Straßenkindern, Juden, Taoisten, amerikanischen Ureinwohnern, Atheisten, Philosophen, Wissenschaftlern, Prostituierten, Mystikern, Mönchen, Müttern, Medizinmännern, Jugendlichen, Arbeitern und vielen anderen die selben Fragen und hielt die Antworten aller Befragten fest: von denen, die in entlegenen Klöstern leben, bis zu denen, die wir in den Straßen unserer Städte treffen. ,ONE der Film' verwebt die beeindruckende Reise eines Debutfilmers mit einer dicht geschnittenen Collage aus den Antworten der Interviewpartner.

Auf dem diesjährigen Filmfestival One World Berlin 2005, internationales Medienfest zum Thema Menschenrechte (www.oneworld-fest.de) wird ,ONE' in einer Europapremiere präsentiert:

Am Sonntag, dem 20.11.2005 um 19 Uhr im Arsenal Kino am Potsdamer Platz im Sony Center, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin. Im Anschluss an den Film findet eine Podiumsdiskussion statt.

Der Film wird am Montag, dem 21.11.2005 um 18:30 Uhr im
Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin wiederholt.

Das ,One World Festival' wurde aus Prag übernommen und findet bereits zum zweiten Mal in Berlin statt. Nach dem Konzept des Festivals betreuen verschiedene NGO's jeweils einen Film. Die Gustav Heinemann-Initiative, eine seit 1978 aktive Bürger- und Menschenrechtsorganisation, unterstützt den Film "ONE" auf dem diesjährigen One World Medienfest zum Thema Menschenrechte.
Wer eine Vorführung unterstützen oder über den Film berichten möchte, erhält selbstverständlich das Filmmaterial und unterstützendes Werbematerial. Weitere Informationen zu den nächsten Screenings, den Interviewpartnern, dem Fragenkatalog, der Geschichte des Films und zu den Machern sind auf der Website www.onethemovie.org zu finden. Der Filmemacher steht für
Telefoninterviews zur Verfügung.