Veranstaltungen, Frieden - 20.04.07

Besondere Beziehungen? Was Deutschland zum Frieden zwischen Israelis und Palästinensern beitragen kann

Gemeinsame Tagung der Evangelischen Akademie Iserlohn, der Autoren des "Manifests der 25", des Forum Crisis Prevention und der Gustav Heinemann-Initiative.

Freitag, 20. April - Sonntag, 22. April 2007

Evangelisches Johannesstift, Berlin-Spandau, Hotel Christophorus-Haus, Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin

Am 15. November 2006 erschien in der Frankfurter Rundschau (FR) unter dem Titel „Freundschaft und Kritik“ ein Plädoyer deutscher Wissenschaftler, die ‚besonderen Beziehungen‘ zwischen Deutschland und Israel neu zu überdenken, das Manifest der 25.

Wenig später wurde unter dem Titel „Schalom 5767“ von 70 deutschen Juden als Erstunterzeichnern eine Berliner Erklärung als Unterschriftensammlung mit ähnlicher Stoßrichtung lanciert. Beiden Texten liegt die Vermutung zugrunde, dass die deutsche Israelpolitik
zu einem gerechten Frieden im Nahen Osten mehr beitragen kann als bisher, wenn sie in der deutschen Öffentlichkeit entsprechenden Rückhalt findet.

Die Tagung will der Frage nachgehen, ob bzw. bis zu welchem Grad diese Vermutung zutrifft und worauf sich eine neue deutsche Israelpolitik stützen könnte und sollte. Die Tagung lässt viel Raum für Diskussion – auch über die genannten beiden Texte. Der Schwerpunkt liegt auf den Arbeitsgruppen, die nach aktuellen Gesprächsbedürfnissen eingerichtet werden. Für deren Leitung stehen zur Verfügung: Marcel Baumann, Freiburg, Jörg Becker, Solingen, Friedemann Büttner, Berlin, Sandra Dieterich, Düsseldorf, Karlheinz Koppe, Bonn, Jutta Roitsch, Frankfurt/M., Reiner Steinweg,
Linz/Donau und Corinna Telkamp, Berlin.

 

Die Anmeldung zur Tagung erfolgt über die Evangelische Akademie Iserlohn:

Ev. Akademie Iserlohn
Berliner Platz 12
58638 Iserlohn

Frau Ingrid Rost
Tel.: 02371 / 352-141
Fax: 02371 / 352-130
E-Mail: i.rost@kircheundgesellschaft.de

Eine Anreisebeschreibung finden Sie unter www.vch.de/christophorus.berlin